Wie funktionieren Schmerzmittel?
Um die Funktionsweise von Schmerzmitteln zu ermitteln, muss man als Erstes die Ursachen von Schmerz ergründen. Wenn man sich zum Beispiel am Finger weh tut, wird dies durch sogenannte Schmerzrezeptoren über die Nerven an das Gehirn weitergeleitet.
Es gibt zwei Arten von Schmerzmitteln: opioide und nicht-opioide. Diese Bezeichnung leitet sich vom Opium ab, dem eingetrockneten Milchsaft von Schlafmohn, der früher als Schmerzmittel verwendet wurde.
1: Nicht-Opioide Schmerzmittel: Diese verhindern, dass das Schmerzsignal an das Gehirn weitergegeben wird und dadurch wird das Fühlen von Schmerz reduziert. Beispiele sind Paracetamol und Ibuprofen. Sie sind jedoch weniger wirksam als opioide Schmerzmittel.
2: Opioide Schmerzmittel: Diese betäuben den Bereich im Gehirn, der den Schmerz empfängt. Diese sind viel wirksamer als nicht-opioide Schmerzmittel, bringen jedoch stärkere Nebenwirkungen mit sich und können zur Abhängigkeit führen.
Grundsätzlich sollten Schmerzmittel nur dann eingenommen werden, wenn sie notwendig sind und vom Arzt verschrieben wurden.





