Weiß man wie die Liebe im Kopf entsteht?

11.10.2009 in Menschliches von admin | kein Kommentar

von Steven Verhelst

Das Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Es ist deshalb sehr schwierig zu sagen wie biologisch Prozesse im Gehirn zu einem spezifisches Verhalten wie Liebe führen, aber es gibt doch einige Hinweise.

Neurowissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass bei Menschen -die sich verlieben- unterschiedliche Mengen von verschiedenen Hormonen und anderen biologisch aktiven Verbindungen freigesetzt werden.

Beispiele hiefür sind Serotonin, Oxitocin und Adrenalin. Die Adrenalin-artigen Moleküle geben uns Energie und verringern die Esslust. Der Effekt des Serotonin ist chemisch gesehen ähnlich einer Zwangstörung. Das erklärt vielleicht warum verliebte Leute kaum Hunger haben und immer nur an ihre Liebe denken können.

Bewirken die Wissenschaft und das Wissen um die Liebe, dass diese Moleküle nun öfter in unserem Körper produziert werden? Nein – wir aktivieren unsere Liebesmoleküle immer noch für nur sehr besondere Personen.



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